Mittwoch, 7. Juli 2021

Tod des Patriarchen - 1. Mose 25

Grabstätte Machpela heute Bild Wikimedia.org
Paraschah Chaje Sarah Kapitel 25

Machpela: Zwei ungleiche Brüder am Grab des Patriarchen

Nach dem Tod Saras zeugte Abraham mit Ktura noch weitere Kinder, die er vor seinem Tod aber auszahlte und zusammen mit seien Nebenfrauen wegschickte. 
Isaak sollte der Erbe sein. 
Isaak und Ismael begruben den Vater gemeinsam. Möglicherweise in gespannter Atmosphäre. Aber von einem Streit wurde nichts berichtet. Nach Abrahams Tod siedelt Isaak am Brunnen, der Hagar bei ihrer ersten Flucht das Leben rettete und von dem aus sie zu Abraham zurückkehrte.
Der Stamm Ismael hatte sich mit zwölf Fürsten östlich von Ägypten bis Assyrien ausgebreitet. Damit hinderte er seine Brüder daran, sich ungestört im Land anzusiedeln. Martin Buber schreibt: "Damit fiel er allen seinen Brüdern ins Gesicht." Ganz wie es Gott Hagar in seinem Segen für Ismael zugesagt hatte. 

Koexistenz der Gesegneten

Die Koexistenz der Nachkommen Ismaels (grob: die arabischen Stämme) und der Nachkommen Isaaks ist bis heute eine spannende Angelegenheit. Ein Stolperstein der Weltpolitik. Auch wenn Gott seine Geschichte mit seinen Segensträgern über die Nachkommen Isaaks schreiben wollte, darf man nicht vergessen, dass die Nachkommen Ismaels ebenfalls bis heute unter seinem Segen stehen, auch wenn Sie "Schwierigkeiten" machen an denen sich die Weltpolitik die Zähne ausbeißt. Es ist klar, dass die Nachkommen der Halbbrüder auf beiden Seiten weiterhin schwierige Typen sind, wie schon die Stammväter. 
Es kommt für beide darauf an, sich mit allen ihren Problemen an den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs zu wenden. Er wird keinen vergessen oder übervorteilen. 

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