Dienstag, 7. September 2021

Bangemachen gilt nicht - 2. Mose 4

Florz, CC0, via Wikimedia Commons

Kann ich nicht heißt Will ich nicht!

Dass Mose sich nicht um den Auftrag gerissen hat, war klar. Ich hätte es auch nicht getan Aber Gott hatte offenbar eine ganz klare Vorstellung vom Platz Moses. Da kam doch die etwas ungelenke Sprache zu Pass. Vielleicht hatte er auch einen Sprachfehler. Ich bin sicher, wenn Gott nicht ausgerastet wäre, hätte Mose noch tausend Gründe gefunden, warum er den Auftrag nicht machen konnte. 
An dem Abschnitt finde ich auch interessant, dass Mose noch einen Bruder hatte, den die Eltern offenbar durchgebracht hatten.
Trotz der Tatsache, dass der redegewandte Bruder für Mose sprechen sollte, hieß es nicht: Toll ein anderer machts. Sie waren zwar ein Team, aber die Verantwortung lag bei Mose. Der Bruder musste trotzdem für ihn sprechen. Also intim Bescheid wissen, um was es gerade ging. 

Problematischer Umzug

Gott hatte Mose gesagt, dass er alle Erstgeborenen umbringen werde, die nicht zu seinem Volk gehören. Und er fing bei Moses Erstgeborenem an. Die geistesgegenwärtige Zippora verhinderte seinen Tod, indem sie in letzter Sekunde die Beschneidung vornahm und somit die Zugehörigkeit des Kindes zum Volk Gottes manifestierte. Die Begebenheit an sich, finde ich aber höchst seltsam. Schlussendlich hatte Gott alle Wunder, die später zum Einsatz kamen, an Mose demonstriert.

Wie gehen wir mit unangenehmen Aufträgen Gottes um?

Also so einen unangenehmen Auftrag habe ich (zum Glück) noch nicht bekommen. Dennoch habe ich es schon erlebt, dass Gott etwas sagte, ich es nicht tun wollte, er aber keine Ausrede gelten ließ.
Schlussendlich machte ich dann, was Gott wollte. Er war einfach überzeugender.
Trotzdem ist so etwa immer eine große Frage. Bin wirklich ich gemeint? Wie soll ich das schaffen? Wenn Gott überzeugt ist, dass Du der oder die Richtige bist, dann wird er auch dafür sorgen, dass es klappt. Im Fall Moses, kam der "Dolmetscher" Aaron dazu. Widerstand an der Stelle wird das Handeln Gottes sicher nicht verhindern können, aber Konsequenzen haben.





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