Donnerstag, 30. September 2021

Rettung und Tod im Schilfmeer - 2. Mose 14

Von Herrad von Landsberg - Hortus Deliciarum, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31441110

Vorwürfe und Gottvertrauen

Na super! Die Israeliten saßen in der Falle. Vor ihnen das Meer, hinter ihnen die Armee des Pharaos. Da hätte man doch lieber weiter Frondienst geleistet. Das war doch sooo bequem. Vergessen waren Hunger und Schläge. Vergessen die Unterdrückug und der Schrei nach Freiheit. So lange hatte man zu Gott geschrien und in einem Moment war es nicht mehr wichtig. In dem Moment, als man ihm vertrauen musste.

Montag, 27. September 2021

Es geht los - 2. Mose 13

Von David Roberts - Usenet, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10293374
Paraschah Bo Kapitel 13
Bibeltext 2. Mose 13

Der Treck zieht los!

Endlich war es soweit. Pharao hatte dem Druck der Leiden nachgegeben und das Volk ziehen lassen. Überzeugung sähe anders aus. Aber es kann losgehen. Vor dem Start wurden dem Volk die Vorschriften für das Gedenken an diesen Tag verkündet. Dieses mächtige Handeln Gottes sollte für immer im Gedächtnis Israels aktiv bleiben. 

Samstag, 25. September 2021

Segensspuren


Segensspuren

(Gottes Antwort auf verzweifelte Fragen)

Du wirst die Segensspuren sehen,
die ich schon für Dich gelegt.
Du wirst mein Handeln bald verstehen,
und was ich für Dich bewegt.

Ich mein' es gut, Du kannst mir glauben
auch wenn Du vieles nicht verstehst.
Mein Tun wird Dir den Schlaf nicht rauben,
wenn Du nur meine Wege gehst.

Nun sei beruhigt, mein Kind und warte,
bis meine starke Hand Dir hilft.
Verlässlich sind all meine Worte
Du wirst es sehn wie sich's erfüllt.

© Christian-Michael Kleinau 2002

Donnerstag, 23. September 2021

Wut und Trauer - 2. Mose 12

Public Domain. Wikimedia Commons

Hartherzigkeit kostet Menschenleben

Der Pharao hatte überzogen. Eine riesige Trauer brach im ägyptischen Volk los. Mose und Aaron wurden noch mitten in der Nacht einbestellt und alle wurden ausgewiesen. Die Angst vor weiterem Leid war berechtigt. Die Bibel schweigt darüber, was das für die Macht des Pharao bedeutete. Die Propganda gab den Hebräern die Schuld und jeder wollte die jetzt so schnell wie möglich loswerden. Da gab es sogar noch Geschenke obendrauf. Ich denke, die Ägypter gaben das in der Erwartung, dass sie Gott bei Ihrem Opferfest auch für sie um Gnade bitten würden.

Jetzt gehts los!

Nach den wehrfähigen Männern wanderten nicht nur deren Familien, sondern auch einige, die Ägypten aus den unterschiedlichsten Gründen den Rücken kehren wollten und die Gelegenheit nutzten. Nach langer Hinhaltetaktik des Pharao überschlugen sich jetzt die Ereignisse so, dass für eine Versorgungslogistik keine Zeit blieb. Man war auf das angewiesen, was man bei sich hatte und das war Teig aus denen sich mangels Triebmittel nur Fladenbrot backen ließ.

Trotzdem wurde von vornherein eines geregelt: Das Gedenken an diesen Tag. Ein so bedeutendes Ereignis durfte nicht in Vergessenheit geraten. Deswegen gilt, dass das Passah von jedem jüdischen Haushalt bis auf den heutigen Tag gefeiert werden muss. Gott wusste, dass es sonst vergessen werden würde.

Durchbrüche in meinem Leben

Mir fällt dazu nur ein, dass ich auch schon Durchbrüche mit Gottes Hilfe erlebt habe, die es durchaus wert wären, einen Gedenktag oder eine kleine Gedenkfeier einzurichten. Dies ist aber nicht geschehen. Deswegen verblasst die Erinnerung daran. 
Wenn ich an die Predigt über Klagelieder3, die ich heute gehalten habe denke, dann ist es aber gerade die lebendige Erinnerung an diese Durchbrüche, die dann hilft, wenn sich im Leid die Frage nach dem "Warum" stellt.
Die Erinnerung an den Weg mit Gott kann helfen, zu vertrauen, dass er alles richtig macht, auch wenn ich es nicht verstehe. Das kann dazu führen, dass ich mitten im Leid einen neuen Blick geschenkt bekomme. Und es ist mir auch schon passiert. Ich habe dies seinerzeit im Gedicht Segensspuren verarbeitet.






Dienstag, 21. September 2021

Letzte Warnung vor dem Tod der Kinder - 2. Mose 11

Es wird giftig. Gegen den König.

Die letzte Plage wurde dem Pharao wohl im Hinausgehen angekündigt. Ein totes Kind in jeder Familie. Das barg gewaltigen Sprengstoff. Mittlerweile waren auch die Bediensteten des Pharao dafür, dass Mose und das Volk der Hebräer ausgewiesen werden sollten. 

Sonntag, 19. September 2021

Auf die Hebräer könnte man verzichten, aber ihre Arbeitskraft wird gebraucht - 2. Mose 10

Von Brehms Thierleben. Allgemeine Kunde des Thierreichs, Neunter Band, Vierte Abtheilung: Wirbellose Thiere, Zweiter Band: Die Niederen Thiere. Leipzig: Verlag des Bibliographischen Instituts, 1887. http://www.zeno.org/Naturwissenschaften/I/bt09550a.jpg, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3527863

Geht endlich, aber ein Pfand bleibt hier!

Nach dem verheerenden Hagelschaden, kam jetzt etwas noch verheerenderes und Nachhaltigeres. Das, was der Hagel übrig gelassen hat, wurde vom Heuschreck vernichtet. Eine riesige geflügelte Armee zog über das Land. Der Lärm war ohrenbetäubend und brachte außerdem die Gewissheit, des Hungers mit. Die Tiere fraßen alles kahl. 

Freitag, 17. September 2021

Totes Vieh, Geschwüre und eine vernichtete Ernte - 2. Mose 9

https://www.freeimages.com/photographer/constancia-65371
Paraschah Wa'era Kapitel 9

Ein gewaltiges Donnerwetter

Vorhang auf zur Hagelshow. Im letzten Akt dieses Kapitels bekam Pharao schweren Hagel angekündigt und einen Tag Zeit Leben zu retten. Dieser Tag wurde offenbar nur teilweise genutzt. 
Der Viehbestand der Ägypter weiter reduziert. Aber auch viele Menschen kamen ums Leben, weil ihre Chefs oder sie selber die Warnung nicht ernstnahmen.

Mittwoch, 15. September 2021

Frösche, Stechmücken, Hundsfliegen - 2.Mose 8

Was gibst du mir, wenn ich loslasse?

Die Erzählung erinnert ein wenig an eine Schlägerei auf dem Schulhof. Der oder die Unterlegene macht ein Angebot, damit er  /sie freikommt und an das er / sie sich dann nicht hält. 
Die Anforderungen an die Wundertäter stiegen. Frösche bekamen die Zauberer noch hin, aber bei den Stechmücken war Schluss. Sie wiesen ihren Chef darauf hin, dass er vom Finger Gottes geschlagen wurde.

Montag, 13. September 2021

Jetzt wird es ernst - 2. Mose 7

Showdown auf offener Bühne

Es wurde blutig. Die Besprechung beim Pharao hatte nicht den gewünschten Erfolg. Im Gegenteil. Eine erste kleine Kostprobe mit einem Stab der zur Schlange wurde überzeugte nicht so richtig. Allein, dass Moses Stab gefräßig war. Das Herz des Pharao erstarkte. Jetzt würde er erst recht nicht nachgeben. Dieses Pack sollte ihn kennenlernen.
Mose musste am nächsten Tag gleich wieder hin. Jetzt wurde alles Wasser im Land ungenießbar gemacht. Da die ägyptischen Zauberer das auch konnten, gab Pharao wieder nicht nach. Jetzt erst recht nicht.

Samstag, 11. September 2021

Ermutigung des Bodenpersonals - 2. Mose 6

Freeimages.com https://www.freeimages.com/photographer/intuitives-29457

Rückendeckung vom Chef 

Wie soll man jemanden befreien, der nicht befreit werden will? Wie jemandem helfen, der keine Hilfe will?
Mose ging ins Gebet und redete mit Gott über den Auftrag und die erlittene Demütigung. Auch darüber, dass jetzt alles noch schlimmer wurde. 
Gott hielt aber am Auftrag fest. Selbst als Mose einwandte, dass noch nicht einmal die Söhne Israels ihm glaubten. 
Gott zeigte Mose noch einmal auf, wer er ist. Und zeigte ihm auch, dass das, was er mit Abraham, Isaak und Jakob ausgemacht hatte weiter galt.

Donnerstag, 9. September 2021

Von Wegen Segen - 2. Mose 5

Lehmziegel mit Strohfüllung Photo: DAI
Paraschah Schemot Kapitel 5
Bibeltext 2. Mose 5

Statt besser wird alles nur noch schlimmer

Mose hatte sich mit der Zusage Gottes, dass er seinem Volk helfen würde zurück nach Ägypten begeben und offenbar auch eine Audienz beim Pharao bekommen.
Seine Forderung, dem Volk für ein Opferfest in der Wüste freizugeben, wollte er offenbar nicht erfüllen. Beiden Seiten war klar, dass es sich um einen Vorwand handelte. Aber offenbar hatten die Hebräer Flausen im Kopf. Die würde er ihnen austreiben! Und das wirkte. Mose wandte sich verzweifelt an Gott!

Dienstag, 7. September 2021

Bangemachen gilt nicht - 2. Mose 4

Florz, CC0, via Wikimedia Commons

Kann ich nicht heißt Will ich nicht!

Dass Mose sich nicht um den Auftrag gerissen hat, war klar. Ich hätte es auch nicht getan Aber Gott hatte offenbar eine ganz klare Vorstellung vom Platz Moses. Da kam doch die etwas ungelenke Sprache zu Pass. Vielleicht hatte er auch einen Sprachfehler. Ich bin sicher, wenn Gott nicht ausgerastet wäre, hätte Mose noch tausend Gründe gefunden, warum er den Auftrag nicht machen konnte. 
An dem Abschnitt finde ich auch interessant, dass Mose noch einen Bruder hatte, den die Eltern offenbar durchgebracht hatten.

Sonntag, 5. September 2021

Ein brennender Busch und ein großer Auftrag - 2. Mose 3

Von Sébastien Bourdon - https://deniseludwig.blogspot.com/2013/09/pinturas-do-exodo-e-moises.html?m=1, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=80466606

Eine unerwartete Gottesbegegnung 

Die Neugier Moses über ein scheinbares Naturschauspie brachte ihn unversehens in die Nähe Gottes. 
Die Jahre seiner "Hirtenausbildung" gingen zu Ende. Jetzt sollte er Gottes Volk aus Ägypten heraus auf gute Weide führen.
Und es würde schwierig werden. Gott zählt eine ganze Menge Völker auf, die das Land bewohnten in das die Israeliten kommen sollten. Aber nicht nur, dass die künftige Wohnung noch nicht frei war, sondern die jetzigen Verhältnisse würden sich nur ändern, wenn der Pharao unter Druck geriete.

Freitag, 3. September 2021

Totschlag aus Mitleid und interne Streitereien - 2. Mose 2

Die Auffindung des Mose (C) Lawrence Alma-Tadema, Public domain, via Wikimedia Commons
Parascha Schemot Kapitel 2

Eine wundersame Rettung

Es war nicht einfach, einen hebräischen Jungen in der mittlerweile feindseligen Umgebung in Ägypten über die ersten Lebensmonate zu bringen. Aus Verzweiflung wurde das Baby ausgesetzt. Allerdings nicht ganz unbeaufsichtigt.
Zufällig entdeckte es die Tochter des Pharao und bekam Mitleid. Natürlich konnte sie das Baby nicht selbst säugen. Da traf es sich, dass ein Kind jemanden wusste, der dies übernehmen konnte. Moses Mutter. Sie würde ihr Kind noch eine Zeitlang prägen können, bevor es an den Hof kommen würde.

Mittwoch, 1. September 2021

Wenn es schwer wird - Gedanken zur Tageslosung am 1.9.2021

Lizenz. Royalty Free https://www.freeimages.com/photographer/a_kartha-39978
Ejchah Klagelieder 3,22-31

Mittwoch, 1. September 2021:

Ich bete, HERR, zu dir zur Zeit der Gnade; Gott, nach deiner großen Güte erhöre mich mit deiner treuen Hilfe. Psalm 69,14

Jesus spricht: Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er’s euch geben. Johannes 16,23

Jesus sagt uns zu: Alles, was ihr den Vater in meinem Namen bittet, wird er euch geben. Aber: So oft sieht die Praxis anders aus. Wir haben so viele Wünsche.

Zuerst kommt Gott, dann alles Andere - 5. Mose 26

Paraschah Ki Tawo Kapitel 26 Bibeltext: 5. Mose 26 Die erste Frucht gehört Gott Alles, was das Land hervorbringt, nachdem man es in Besitz g...