Dienstag, 21. September 2021

Letzte Warnung vor dem Tod der Kinder - 2. Mose 11

Es wird giftig. Gegen den König.

Die letzte Plage wurde dem Pharao wohl im Hinausgehen angekündigt. Ein totes Kind in jeder Familie. Das barg gewaltigen Sprengstoff. Mittlerweile waren auch die Bediensteten des Pharao dafür, dass Mose und das Volk der Hebräer ausgewiesen werden sollten. 
Interessant fand ich, dass Mose ein hoch geachteter Mann gewesen sein soll. in den früheren Berichten und auch noch als Mose die Rettungsaktion im Volk bekannt machte, hörte sich das eher nicht so an.
Unterdessen fängt eine Materialsammlung an. Die Hebräer "liehen" sich bei ihren Nachbarn alle möglichen Wertgegenstände für das bevorstehende Dankopferfest. 
Mose sprach eine düstere Prophezeiung über Ägypten aus.

Was hat mir das zu sagen?

Auf jeden Fall habe ich schon als Kind darüber nachgedacht, wie dumm und verbohrt der Pharao war. Natürlich aus der Sicht des Wissenden. Denn wir haben die ganze Geschichte erzählt bekommen. Wie hätte ich aber an Pharaos Stelle agiert. Die Hebräer waren gute Viehhirten. Ein Job, den in Ägypten keiner machen wollte. Und billige Fronsklaven, die die zahlreichen Bauwerke errichten mussten. Dass die nicht nur opfern, sondern türmen wollten war ja sonnenklar. Auch wenn Mose das nicht explizit sagte. Der Geheimdienst hatte sicher bei den Besprechungen mit dem Volk mitgehört.
Trotzdem bleibt das Handeln des Pharao unverständlich. Waren die Hebräer tatsächlich wertvoller als das eigene Volk, das hungern und schwer leiden musste? Wie menschenverachtend war seine Einstellung zu den eigenen Leuten?
Hatte Mose deswegen Achtung und Respekt auch bei den Ägyptern gewonnen, weil er nicht erfreut war über die Leiden der Menschen? Obwohl er gleichzeitig der Unglücksprophet war? Buber schreibt: Gott habe sein Handeln und seine Ankündigungen durch ihr Eintreffen "beglaubigt". Pharao nahm diese "Beglaubigung" nicht ernst. 







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