Samstag, 30. Oktober 2021

Wassermangel und die erste Schlacht 2. Mose 17

By John Everett Millais - Originally uploaded on en.wikipedia by Paul Barlow (Transferred by lux2545), Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18811161
Paraschah Beschallach Kapitel 17
Bibeltext: 2. Mose 17

Massa und Meriba: Nix gelernt

In der Verdichtung mutet es schon seltsam an. Vor Kurzem erst das Wasserproblem in Mara. Jetzt in Refidim. Man hieß Mose alles, nur keinen guten Führer, weil er das Volk am wasserlosen Platz lagern ließ. Mose wies darauf hin, dass nicht er das Ziel der Angriffe sei, sondern, dass das Volk direkt gegen Gott aufbegehrte. 
Anders hätte er es wahrscheinlich auch nicht ausgehalten. 
Niemand kam auf die Idee, Gott freundlich zu bitten. Stattdessen schrie ein gestresster Mose Gott um Hilfe an. 

Schlacht bei Refidim: Wehret den Anfängen

Eine größere marodierende Menschenmenge, die auf der Suche nach einer neuen Heimat ist, macht denen, an denen sie vorbeizieht Angst. Und so beschlossen die Amalekiter, dem Ganzen ein Ende zu setzen, bevor es angefangen hatte. Israel musste seinen ersten Krieg führen.
Ein nomadisch lebendes Volk ehemaliger Zwangsarbeiter, sicher nicht übermäßig gut bewaffnet. Das sollte zu schaffen sein. Jedenfalls dachten das die Amalekiter. Doch der Kampf wurde nicht durch die Waffentechnik, oder zahlenmäßige Überlegenheit entschieden. Alles hing davon ab, dass Mose den Gottesstab nach oben halten konnte. Wer einmal versucht seinen eigenen Arm ohne Stab hochzuhalten, weiß, dass das nicht lange gut geht. 
Aber Mose musste durchhalten. Aaron und Chur kamen Mose zu Hilfe. Und Gott kam dem Volk zu Hilfe. So gewannen sie die Schlacht. Geistlich. Damit hatte keiner gerechnet.

Was kann ich heute mitnehmen?

Offenbar ist niemand davor gefeit, die Wunder und großen Taten Gottes schnell zu vergessen. Wir sehen an den Lagerplätzen auf die Gott uns führt oft nur das, was fehlt. Wir begehren auf, anstatt darum zu bitten. Dabei steht Gott schon bereit. Er wartet vielleicht nur auf eine Bitte und bekommt von uns Klage, Gezänk und Geschrei. Mir würde da die Lust zu helfen vergehen. Aber Gott nicht. Er zeigt Mose, wo er bei ihm anklopfen kann.
Und dann kann es sein, dass wir unser Lager auch noch verteidigen müssen. Das, was Gott tut gefällt nicht jedem. Vor allem dann nicht, wenn es die eigenen Lebensgrundlagen bedroht. Es kann sein, dass überraschend früh angegriffen wird. 
Die Reaktion Moses, Anbetung, ist nachahmenswert. Wir dürfen nicht denken, dass es sich um eine Magie handelt, was Mose tat. Es ging nicht um das Zeichen alleine. Mose hat sicher mit erhobenen Armen gebetet. Es war nicht nur ein physischer Kampf. Er wurde auch im Gebet geführt. Wenn Angriffe kommen, auch physische, dann bin ich gut beraten, sie auch im Gebetskampf abzuwehren.







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