Montag, 31. Januar 2022

Das falsche Feuer - 3. Mose 10

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Paraschah Schemini Kapitel 10
Bibeltext 3. Mose 10

Die eigenmächtigen Priester

Gott hatte ganz klar gesagt, was wann und wie in der Stifthütte verbrannt werden sollte. Doch Aarons Söhne wussten es offenbar besser. Sie verbrannten das, was sie für richtig hielten. Das war ihr Todesurteil.
Auch in dieser Geschichte zeigt sich, dass es Gott eben nicht egal ist, ob wir tun was er will oder nicht. 

Harte Zeiten 

Für einen Vater ist es hart, zwei Kinder, auch Erwachsene auf einen Schlag zu verlieren. Ganz egal, was sie ausgefressen haben. Und dann gab es auch noch ein Trauerverbot. Für die Getöteten nicht trauern zu dürfen, ist fast wie ein Abschied von einem Coronakranken. Man hat keine Möglichkeit, ihn nochmal zu sehen. Er bleibt im Tod einsam. Das Volk soll stattdessen über das eigenmächtige Handeln von Aarons Söhnen klagen.

Noch mehr Eigensinn

Der unvorschriftsmäßige Umgang mit dem Sündopfer war das nächste, was sich die Priester herausnahmen. Doch in diesem Fall konnte Aaron parieren. Es ist verständlich, dass ihm angesichts des Todes seiner Kinder der Appetit vergangen ist. 

Was kann ich mitnehmen?

Ich kann davon ausgehen, dass es Gott nicht egal ist, ob ich sündige oder nicht. Wenn ich mich bewusst gegen seine Anweisungen stelle, kann das sehr negative Auswirkungen haben. Aarons Söhne hatten allerdings keinen Jesus als "Blitzableiter", der die Strafe für sie auf sich genommen hat.
Priester haben eine hohe Verantwortung. Wenn sie nicht Gottes Willen tun, werden sie zu Verführern. 






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