Samstag, 15. Januar 2022

Das Heiligtum geht in Betrieb - 2. Mose 39 und 40

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Paraschah Pekude
Bibeltext: 2. Mose 39 und 2. Mose 40

Die letzten Arbeiten und der Einzug

Zum Schluss werden noch die Kleider der Priester genäht und dann das Zelt aufgespannt und eingerichtet. Der heilige Bezirk hat jetzt eine klare Begrenzung. 
Mose hält sich dabei wieder exakt an die Anweisungen Gottes, was der Text nochmals betont.

Profanes wird heilig

Bis zu diesem Punkt war es ein ganz normales Beduinenzelt in Deluxe-Ausführung. Aber es kommt ein entscheidender Schritt. Die heiligen Salböle heiligen das gesamte Zelt, die Gegenstände und das Areal. Deswegen werden sie überall aufgebracht.
In diesem Moment ist es nicht nur eingebildet heilig, sondern real heilig. 
Alles, was im heiligen Areal Dienst tut, muss rituell gewaschen und mit dem Salböl geheiligt sein. 

Die Herrlichkeit Gottes zieht ein

Nachdem alles fertiggestellt ist, zieht Gottes Herrlichkeit in die "bescheidene Hütte" ein. Sie erscheint in Form einer Wolke und einer Feuersäule. Mose hält das nicht aus. Er - und höchstwahrscheinlich auch sonst niemand - kann das Zelt in dem Moment betreten. Diese Tatsache macht den Unterschied. Der Heilige ist real anwesend. Ohne Bilder, Statuen oder ähnliche menschengemachte Dinge. 

Was kann ich mitnehmen?

Es gibt einen Unterschied zwischen Irdischem und Himmlischem. Einen Unterschied zwischen Heiligem und Unheiligem. Etwas kann durch eine symbolische Handlung vom Unheiligen zum Heiligtum werden. Dabei ist aber nicht das Symbol entscheidend, sondern dass der Heilige selbst das Heiligtum heiligt. Das Gott seine Erscheinung regelmäßig verändert zeigt auch den Unterschied zu als Heiligen, bzw. Göttern verehrten Holzpuppen. Weil Gott sich verändert und bewegt ist er der einzige Lebendige Gott. 





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