Samstag, 1. Januar 2022

Das Salböl der Heiligung - 2. Mose 30

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Paraschah Tetzawe Kapitel 30

Der Räucheraltar und die heiligen Öle

Vor dem Allerheiligsten soll ein besonders guter Duft herrschen. Deswegen darf nur reinster Weihrauch auf einem speziell dafür geschaffenen Altar verbrannt werden.
Dieser Altar hat keinen anderen Zweck, als den Wohlgeruch zu verbreiten.
Neben dem Weihrauch auf dem Altar kommen aber noch weitere Wohlgerüche zum Einsatz. Zum einen in einer besonderen Weihrauchmischung direkt vor der Bundeslade. Zum anderen in Form eines besonders gemischten Salböls. Die Rezepte der Mischungen sind nicht geheim, aber trotzdem soll sich niemand anmaßen, diese Mischungen nachzuahmen und zum Eigengebrauch zu nutzen.
Das Salböl hat auch eine rituell reinigende und heiligende Wirkung auf alles, was davon berührt wird. Die Menschen, die damit umgehen und auch damit gesalbt werden, müssen sich zuvor einer rituellen Reinigung mit Wasser unterziehen.

Was kann ich mitnehmen?

Ich habe mir überlegt, ob es für mich als Christen etwas ähnliches gibt. Im Bereich des Krankengebets nutzen wir auch Salböle. Sie sollen dem Kranken durch den guten Duft vermitteln, dass Gott ihn nicht vergessen hat und auch in seiner Situation gegenwärtig ist. 
Aber etwas, das unreine Menschen oder Kultgeräte heiligt ist das natürlich nicht. Am ehesten ist der Heilige Geist in der Lage, unreine Menschen in die Gegenwart Gottes zu bringen. Den Geist können wir mit unseren Sinnen aber nicht wirklich wahrnehmen. Dennoch ist er aus meiner heutigen Sicht am ehesten geeignet diese Funktion zu übernehmen.







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