Sonntag, 20. Februar 2022

Todesstrafe für Blutschande und Kindsopfer - 3. Mose 20

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Schwere Vergehen haben den Tod zur Folge

Im Kapitel 18 stehen die hier genannten Verbrechen bereits. Es wird noch einmal betont, dass - auch wenn sie individuell begangen werden - das gesamte Volk verunreinigt wird. Offenbar wird auch keine Besserungsmöglichkeit der Täter gesehen. 
Die Todesstrafe soll größeren Schaden vom Volk abwenden. Insbesondere, dass Andere sich angezogen fühlen und weitere Schuld auf das Volk laden, was unweigerlich zur Strafe für alle führen muss, weil Gott es nicht dulden kann.
Die Todesstrafe wurde in der Regel durch Steinigung durchgeführt. Diese Strafe ist in einigen islamischen Ländern immer noch aktiv. Sie hat einen relativ langsamen und schmerzhaften Tod zur Folge. 

Totengeister und Flüche

Im Kapitel 18 wurden Totengeister, die befragt werden und Flüche nicht erwähnt. Hier wird diesen Praktiken ganz klar Macht zugesprochen. Ein Verfluchen der Eltern beispielsweise wird wie Mord angesehen. Auch das Befragen von (Toten)Geistern muss wegen seiner hohen Anziehungskraft verhindert werden.

Was kann ich mitnehmen?

Dieses Kapitel diente nicht meiner Auferbauung. Aber es macht mir klar, dass vielleicht sogar unbedacht Dahingesagtes eine unheimliche Kraft haben kann. Und dass auch individuelle Sünden, sich auf das große Ganze auswirken, obwohl das nicht einmal im Blick ist. Meist hat man ja nur seine eigenen Wünsche und Ziele vor Augen, wenn man sich zu einer Handlung entschließt. 














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