Samstag, 26. März 2022

Genörgel und Gemecker - 4.Mose 11

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Ansteckendes Gemecker

Nach längerer Zeit in der Wüste wurde das Manna, die geistliche Nahrung vor allem den mitgereisten Fremden zu langweilig. 
Das Gemecker beginnt langsam und steckt dann das ganze Lager an.
Das Sklavenleben in Ägypten wird glorifiziert. 
Wie groß waren dort doch insbesondere die Fleischportionen! Diese Lüge musste Gott aufregen. Und so wird es tödlich. Es brennt im Lager. Mose kann Gott noch einmal besänftigen, aber auch er ist angefressen. 
Das Gejammer zehrte an den Nerven. Er konnte nicht mehr. Heute würden wir von einer klassischen Erschöpfungsdepression sprechen. Den Tod würde Mose jetzt attraktiv finden.

Die Verantwortung wird geteilt

Gott nimmt den Zustand Moses sehr ernst. Er will nicht, dass er schlapp macht. Deswegen soll er 70 Männer suchen, die mit ihm gemeinsam die Last tragen. Die Beauftragung erfolgt durch den Heiligen Geist. Selbst die, die nicht dabei waren, werden davon ergriffen, weil sie vorgesehen waren.

Zweifel am Versprechen

Mose kommen Zweifel, ob Gott seine Zusage wohl halten kann. So viele Leute. So eine karge Landschaft und einen Monat lang Fleisch? Die Depression nagt am Vertrauen zu Gott. Schon klingt er ähnlich, wie seine Landsleute.
Aber Gott kann. Und Gott hält sein Wort. Das Lager wird mit Fleisch "geflutet", bis es keiner mehr sehen kann. Diejenigen, die von der Gier gepackt waren, bezahlten allerdings mit ihrem Leben für den "lustvollen Moment".

Was kann ich mitnehmen?

Gott hat was, gegen Verschwörungstheorien und Lügen. Wie schnell vergesse ich, was er mir schon Gutes getan hat. Insbesondere Menschen, die gar nichts davon verstehen, können mich davon abhalten, mit dem Segen zufrieden zu sein.

Gott beachtet seine Mitarbeiter. Er lässt die Depression nicht an ihr Ziel, den Tod Moses, gelangen. Er greift umgehend ein und nimmt Last ab. 

Das Erquengelte kann man nicht genießen. Die erquengelte Fleischlieferung war eher Strafe, als Genuss. Das kenne ich aus Kindheitstagen. Wir dürfen Gott um das bitten, was wir brauchen und er wird sich als gerecht erweisen. Das, was er uns dann gerne gibt, können wir auch mit Freude genießen. 
Ich sollte also nicht versuchen zu wissen, was mir gut tut und das dann erzwingen wollen.








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