Freitag, 6. Mai 2022

Ein langer Kampf - 5. Mose 7

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Nichts wegnehmen, nichts annehmen, keine Vermischung

Och... Alles, was Spaß macht, ist verboten. Wenn ich schon Krieg führe, will ich doch auch Beute machen. 
Für die Inbesitznahme des Landes Kanaan gelten aber Gottes Spielregeln. Er weiß, was dort läuft und was es für einen Einfluss auf das Volk haben wird. 
Und es gibt noch ein Problem: Der Krieg wird dauern. Denn das neu gewonnene Gebiet muss gegen Tiere und Natureinflüsse geschützt werden. Das bindet Ressourcen. 

Ein Prozess, kein Wunder

Die Übernahme des Landes wird dauern. Damit hat man dann irgendwie auch nicht von Vornherein gerechnet. Aber alles im Handstreich zu nehmen, wäre dann wohl eine Nummer zu groß gewesen.
Bei den bisherigen Kriegen, auf kleinerer Fläche wurde die vorhandene Bevölkerung einfach umgebracht. In der bevorstehenden Herausforderung soll das auch so gehandhabt werden, aber man kann nicht alles auf einmal haben. Deswegen bleiben die ursprünglichen Bewohner im Land und deswegen gibt es Gelegenheit zur Verbrüderung und Vermischung und auch zur Korruption und Lösegeldzahlung. 
Gott warnt davor, dass dies, sollte es passieren zum Fallstrick für das Volk werden wird und zum Verlust des neu gewonnenen Gebietes führt.

Was kann ich mitnehmen?

Wenn Gott mir Siege schenkt, obwohl ich der oder die Unterlegene bin, dann werden die so ausfallen, dass ich das neu gewonnene auch verwalten kann. Ich muss das sogar tun. Während ich damit beschäftigt bin, Teilerfolge abzusichern, darf es zu keiner Verbrüderung mit den immer noch vorhandenen Feinden kommen. Denn meine Kraft ist zu klein und Gott wird sich in dem Fall zurückziehen. Die Feinde werden mich zu Fall bringen und ich werde alles wieder verlieren.
















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