Donnerstag, 19. Mai 2022

Der Weg wird von anderen zuende gegangen - 5. Mose 3

Stabübergabe vorbereiten

Die Zeit von Mose als Führer geht zu Ende. Ihm bleibt der erfolgreiche Abschluss versagt, denn er darf ebenfalls nicht über den Jordan.
Bei der Eroberung des Ostjordanlandes war er aber wohl noch dabei und teilte es auch mit auf. Dieser Landesteil gehörte also wohl doch nicht so ganz dazu. 

Der Einmarsch wird vorbereitet

Anweisungen für die Vorbereitung zum Einmarsch in das Westjordanland gab Mose aber durchaus noch. Und Gott gab Mose Anweisungen, wie er sich auf seinen Abschied vorbereiten sollte. Dazu gehörte auch, seinen Nachfolger Josua in alles einzuweisen, was wichtig war. Er sollte ihn beauftragen und damit seine Autorität übertragen, ihn ermutigen und stärken. 
Das ist meiner Meinung nach die schwerste Aufgabe für einen Führer. Zu sehen, dass andere anders weitermachen. Und dabei auch noch aktiv mitzuwirken.

Was kann ich aus der Geschichte mitnehmen?

Auch wenn Mose sauer ist, dass er nicht in das neue Land hinein darf, weil das meckernde Volk ihn zu einer Unbedachtheit gereizt hatte, steht noch eine wichtige Aufgabe vor ihm: Die Stabübergabe.
Das ist etwas, was bis heute selten gut gelingt. Gerade beim Topmanagement. Den Nachfolger beauftragen, ermutigen und stärken. Das Wissen übergeben. Eine kaum noch verbreitete Tugend. 
Der andere Gedanke ist der: der neue Abschnitt in der politischen Geschichte braucht auch neue Führer, die andere Schwerpunkte setzen. Die Aufgaben ändern sich ja auch. Das Volk ist jetzt bald sesshaft und führt kein Nomadenleben mehr.
Auch wenn es hart für Mose ist: Der Neuanfang gelingt nur mit neuen Leuten.













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