Donnerstag, 5. Mai 2022

Hier fühl ich mich wohl, hier ist gut sein - 4. Mose 32

Von Janz - Eigenes Werk, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=789231

Eine gewagte Bitte

Den Wutanfall Moses kann ich gut verstehen. Wenn man kurz vor einem Krieg steht, den man 40 Jahre früher hätte führen sollen und dann springt ein Viertel ab und will nicht weiter.
Mag sein, dass praktische Erwägungen im Vordergrund standen , bezüglich der Weidemöglichkeiten, aber es riecht schon schwer nach Kriegsmüdigkeit, während die übrigen drei Viertel den Krieg auf jeden Fall noch vor sich haben.
Nur mit Mühe gelingt es den drei Stämmen, Mose zu überzeugen, dass sie sich nicht drücken wollen.

Die geistliche Dimension

Das Problem ist auch ein geistliches. Der Jordan wird oft als der Übergang vom alten Leben in das geistliche Leben gesehen. 40 Jahre früher, sollte Israel Gott vertrauen, dass es das Land einnehmen könnte. Es versagte mit bitteren Folgen
Wer rechts des Jordans bleibt, dem fehlt ein Entwicklungsschritt.

Voller Einsatz

Doch die Bittsteller zeigen sich nicht unwillig. Sie werden bei der Eroberung des Landes ihren Anteil leisten und mit vollem Einsatz vorangehen. Zunächst kämpfen sie aber das Ostjordanland frei. 

Was hat der Text mir zu sagen?

Es gibt Situationen, die sind verlockend. "Wer den Kampf kennt und sich nicht drückt, der ist verrückt." Allerdings mutet Gott uns durchaus Kampf zu. Wir sollen im Vertrauen auf ihn unser Land einnehmen. Wachsamkeit ist also nicht fehl am Platz. Habe ich schon vergessen, was mein Ungehorsam kosten kann?
Ruben, Gad und Manasse haben die Kurve gekriegt und kämpfen um die Verheißung. Und ich?








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