Montag, 13. Juni 2022

Pilgerfeste und unbestechliche Rechtsprechung - 5. Mose 16

RonAlmog from Israel (ישראל), CC BY 2.0 <https://creativecommons.org/licenses/by/2.0>, via Wikimedia Commons

Leben in der Gegenwart Gottes

Das Leben im Heiligen Land bedeutet auch eine besonders enge Gemeinschaft mit Gott zu pflegen. Dreimal im Jahr sollen alle Männer zum Tempel kommen, um dort zu opfern, in der Gegenwart des Herrn zu feiern und Gemeinschaft zu pflegen.
Jedes der drei Pilgerfeste hat dabei seine Eigenheit. An Passah wird das Lamm geschlachtet, dessen Blut den Racheengel am Volk Israel in Ägypten vorübergehen ließ. Und Jesus wurde als das endgültige Opfer geschlachtet, dessen Blut unsere Sünde vor Gott bedeckt.
An Shauwot wird Gott ein freiwilliges Opfer gebracht und gefeiert. Es ist das Fest an dem der Heilige Geist auf die ersten Christen ausgegossen wurde.
An Sukkot, wird Erntedank gefeiert. Man lebt unter freiem Himmel und dankt für die Wunder und Versorgung Gottes.

Gerechtes Recht

Der Abschnitt über die Gerichtsbarkeit, die unbestechlich und unparteiisch sein und ohne Ansehen der Person urteilen soll wirkt etwas deplaziert. Aber ohne verlässliche Rechtsprechung kann auch nicht unbeschwert gefeiert werden. 

Gott ist unteilbar

Die Versuchung ist groß, beim Opfern auch noch an andere Götter zu denken. Gott teilt sein Opfer nicht. 

Was kann ich mitnehmen?

Mir drängte sich irgendwie der Gedanke auf, dass es auch für mich gut wäre, regelmäßig an einen Ort zu kommen, an dem Gott gegenwärtig ist. Als Christen glauben wir, dass er in uns wohnt. Aber so bewusst wird das oft nicht. Es gibt Orte, an denen ich Gottes Nähe mehr spüre als anderswo oder im Alltag.

Vor allem gefällt  mir der Gedanke, dass in der Gegenwart Gottes ausgiebig gefeiert wird. 













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