Donnerstag, 23. Juni 2022

Verantwortung für Ermordete und Familienangehörige - 5. Mose 21

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Verantwortung für unaufgeklärte Morde

Ein Mord ist Gott niemals egal. Deswegen muss jemand die Sühne dafür übernehmen, auch wenn er es nicht war. Wenn der Mord nicht aufgeklärt werden kann, dann müssen die Verantwortlichen der nächstgelegenen Statt ein Sühneopfer bringen und bezeugen, dass ihnen der Mord unbekannt ist.

Umgang mit gefangenen Frauen

Wer eine Kriegsgefangene heiraten will muss ihr Zeit zur Trauer um ihre Angehörigen lassen. Scheitert die Ehe, dann wird die Frau frei - was seinerzeit nicht unbedingt von Vorteil war. - Aber sie darf nicht gehandelt werden. Sie muss eine Entschädigung erhalten, die die Selbstständigkeit ermöglicht, weil ihr Gewalt angetan wurde.

Schwer erziehbare, kriminelle Kinder

Dieser Abschnitt hat mich doch etwas überrascht. Kinder, bei denen keine Hoffnung besteht, dass sie ihre Eltern respektieren, können zum Tod verurteilt werden. Wer notorisch Böse ist hat kein Lebensrecht im Heiligen Land. 
Mir fallen auf Anhieb Familien ein, in denen solche Verhältnisse herrschen.

Erbrecht

Beim Erben ist immer die Reihenfolge zu beachten, auch wenn das weniger geliebte Kind, bzw. das Kind der weniger geliebten Frau, der Erstgeborene ist. Ihm stehen diese Rechte zu. Es darf nicht darüber hinweggegangen werden.
War Abraham da eine Ausnahme?

Was kann ich mitnehmen?

  • Gott kümmert sich um alles. Es darf keinen ungesühnten Mord geben. Deswegen werden politische Führer zur Verantwortung gezogen.
  • Sexuelle Wünsche gegenüber Gefangenen erheben diese in einen anderen Stand. Der, der hier Verantwortung übernimmt, kann den Menschen danach nicht einfach wie eine Ware behandeln.
  • Überforderte Eltern können sich rechtliche Hilfe gegen notorisch böse Kinder holen.
  • Gerechtigkeit kennt kein Ansehen der Person. Auch und gerade nicht beim Erben.











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